14.06.2011 RSS Feed

Schützenbruderschaft feiert

ein harmonisches Fest


Vor allem die vielen Besucher, die auch in diesem Jahr wieder zum Fest kamen, erfreuten nicht nur den Vorstand. Natürlich stand beim Fest das neue Königspaar Josef Langenstroth und Elisabeth Holtmann im Mittelpunkt der vielen hundert Besucher. Josef Langenstroth hatte am Freitag auf dem Hof Wiegel den Vogel abgeschossen.

Ein besonderer Höhepunkt des Schützenfestes war natürlich der Große Zapfenstreich auf Haus Venne, den das Königspaar von der Schlosstreppe verfolgen durfte. Mehrere hundert Schützen und Gäste waren zuvor in eine Polonaise vom Festzelt auf dem Hof Rubbert zum Haus Venne marschiert und füllten so den gesamten Innenhof des Geländes. Nach dem Großen Zapfenstreich brannte die Kanonengruppe noch ein Feuerwerk ab und ließ alle vier Kanonen ihrer Gruppe erschallen.

Die Schützen der Bruderschaft hielten aber wieder fest an ihren christlichen Grundwerten. So waren die gemeinsame Messe am Schützenfestsamstag und die Totenehrung am Sonntag fest Punkte im Schützenfestprogramm verankert.

In diesem Jahr erinnerte Ehrenvorsitzender Bernd Borgmann bei der Totenehrung an die 60-jährige Tradition der Schützen.

Lobende Worte fand auch Bürgermeister Paul Berlage: Es stimmt hier einfach alles beim Schützenfest der Georgsschützen, fasste er beim traditionellen Frühschoppen zusammen. Gleichzeitig hatte das Stadtoberhaupt noch eine sehr gute Nachricht für die Schützen im Gepäck. In zwei Jahren ist es soweit, dann ist der Radweg zwischen Mersch und Walstedde fertig, stellte Berlage in den Raum und teilte gleichzeitig mit, dass bereits die Grundstücksverhandlungen erfolgten. Finanziert wird dieser Radweg nicht nur aus städtischen Mitteln sondern auch mit Landesmitteln.

Im Verlauf des Festaktes, bei dem Schützenkönig Josef Langenstroth auch seinen Königsorden erhielt, wurde es noch einmal richtig feierlich: Auf Kommando von Vorsitzendem Franz Grawe rollte die Kanonengruppe der Bruderschaft die neue Kanone ins Festzelt. Insgesamt wiegt sie rund 350 Kilo und hat das Kaliber 85 Millimeter. Nach dem Hauptmann Thomas Borgmann noch etwas zur Entstehungsgeschichte auf dem Hof Borgmann erzählte, taufte Oberst Reinhard Strukamp die Kanone auf Thor´s Faust. Das bedeutet der Blitz, fasste Borgmann zusammen und leitete den Namen vom germanischen Gott Thor ab. Selbstverständlich war die Kanone nach dem offiziellen Festakt noch einmal zu hören. Als die Nationalhymne beendet war, erschallten die Kanonenschläge von zwei St. Georgs Kanonen, darunter auch die neue Kanone.


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